Mit unserer Tochterfirma FAM GmbH (Fuchshofer Advanced Manufacturing) haben wir uns auf die Entwicklung und Herstellung von additiven Bauteilen bzw. Werkstoffen spezialisiert. Mit unserer langjährigen Erfahrungen in der CAM-CNC Fertigung in Kooperation mit der AM Ventures Holding GmbH (als Spezialist in der Entwicklung und Anwendung von DMLS Systemen) und Edmar Allitsch (als Pulverexperten) vereint die FAM GmbH alle wichtigen Disziplinen um neue Standards in der Herstellung additiv gefertigter Präzisionsteile zu setzen.

 

Die Technologie

Die Additive Fertigung ist eine Technik, bei der Schicht für Schicht Metallpulver aufgetragen und mit der jeweils darunter liegenden Schicht verschweißt wird. Beim Direct Metal Laser Sintering Verfahren verschmilzt das Metallpulver zu einer homogenen Masse um die gewünschte Festigkeit zu erhalten. Für dieses "Direct Metal Laser Sintering Verfahren" verwendet man oft das Synonym "3D-Druck". Die hochpräzisen Komponenten sind dadurch passgenau, effizienter und flexibler produzierbar und vor allem leichter!

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Am Computer wird ein dreidimensionales Modell erstellt und auf den 3D-Drucker übertragen.

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Eine Schicht pulverisiertes Material wird auf der Plattform des 3D-Druckers aufgetragen.

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Mit einem Laser wird das Pulver an der Schnittfläche des Modells verschmolzen.

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Eine weitere Pulverschischicht wird aufgetragen und im Bereich der Modelgeometrie verschmolzen.

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Die Schnittflächen des Modells werden mit jeder weiteren Pulverschicht  verschmolzen.

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Die Schritte werden solange wiederholt, bis das komplett Modell aufgebaut ist.

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Zum Schluss wir das nicht verschmolzene Pulver entfernt...

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...und es bleibt das fertige Modell übrig.

Unsere Maschinen

Derzeit verfügen wir über eine EOS M 280 und eine EOS M290 mit folgenden technischen Daten:

  • Bauvolumen 250 x 250 x 325 mm
  • Lasertyp Yb-Faserlaser; 400 W
  • Präzisionsoptik F-Theta-Linse, Hochgeschwindigkeits-Scanner
  • Scangeschwindigkeit bis zu 7,0 m/s
  • Fokusdurchmesser 100 µm

Über ein Partnerunternehmen können wir auch Teil mit bis zu 400 x 400 x 400 mm herstellen.

 

Ausgefallene Geometrien

Die Möglichkeiten der Formgebung und das Potenzial zur Optimierung von Bauteilen sind nahezu grenzenlos. Die Planung und Konstruktion ist entscheidend um ein serienreifes Produkt entstehen zu lassen, welches die Stärken der additiven Fertigung optimal ausreizt.

 

Werkstoffe

Es gibt inzwischen eine Vielzahl unterschiedlichster Metallpulver, die sich für die Additive Fertigung eignen.
Hier finden Sie einen Auszug der wichtigsten Werkstoffe:

Martensitaushärtender Stahl MS1

Werkstoff-Typ: 18Mar300/1.2709
Z.B. für Spritzgusswerkzeuge Maschinenbauteile,...

Edelstahl 316L

Werkstoff-Typ: 1.4404 / UNS S31673
Z.B. für Medizintechnik (Endoskopie und Orthopädie) und Luftfahrt (Stützbauteile, Klammern usw.)

Edelstahl CX

Werkstoff-Typ: Werkzeugstahl
Z.B. für Spritzgusswerkzeuge in der Medizintechnik usw.

Titan Ti64

Werkstoff-Typ: Ti6AI4V Leichtmetall
Z.B. für Funktionsprototypen und Serienteile für die Luft- und Raumfahrt, Motorsport usw.

Titan Ti64ELI

Werkstoff-Typ: Ti6AI4V ELI
Z.B. für Funktionsprototypen und Serienteile in der Medizintechnik

Aluminium AlSi10Mg

Werkstoff-Typ: AISi10Mg Leichtmetall
Z.B. für Funktionsprototypen und Serienteile im Maschinenbau, Motorsport usw.

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